Seine Darstellung der acht Klavierstücke opus 76 des Mittvierzigers (Johannes Brahms) fesselte durch rhapsodischen Facettenreichtum, delikaten Klangsinn und untrügliches Detailgespür. [...] Eine Meisterleistung auf anspruchsvollstem Terrain, die den jungen Musiker als Ausnahmebegabung kennzeichnete.
— Rhein-Neckar-Zeitung
Außergewöhnliches Musiktalent bei “Soireé in der Villa” - Klavierkonzert auf höchstem Niveau
— Westfälische Rundschau
Zukunftsmusik lautet das Motto des diesjährigen Beethovenfestes, das Walter Scheurle [...] bei seiner Begrüßung in der Post Tower Lounge in Erinnerung rief. Und ein Teil dieser Zukunft, da war er sich sicher, gehört dem Bonner Pianisten Fabian Müller. Auch wenn Vorschusslorbeeren immer gefährlich sind, nach dem Konzert konnte man gar nicht anders, als Scheurle uneingeschränkt beipflichten. Müller, dieser Eindruck verdichtete sich, ist ein Tastenkünstler mit Zukunft, einer, der nicht nur technisch bereits denkbar gut gerüstet ist, sondern auch im Hinblick auf den außerordentlich hohen Reifegrad seiner Interpretationen beileibe kein Dünnbrettbohrer mehr ist. [...] Bemerkenswert war nicht nur die Präzision des fein abgestuften Anschlags, auch rhetorische Frage- Antwort- und Verwirrspielchen, die Mozarts Musik auszeichnet, gestaltete Müller überaus feinsinnig. [...] Überhaupt hatte Müller ein feines Gespür für den inneren Gehalt der Musik, das wurde auch bei zwei Stücken von Franz Liszt deutlich. Beide Stücke gelangen ihm ebenso phänomenal wie Béla Bartóks “Vier Klagelieder op. 9a”
— General-Anzeiger
Fabian Müller, Stipendiat der Märkischen Kulturkonferenz, bot einen musikalischen Hochgenuss.
— Süderländer Volksfreund
Vor allem bei der “Teufelsleiter” (“L’escalier du diable”) von Ligeti mit schier unendlich aufsteigenden chromatischen Skalen und zusehends komplexerer Eroberung des Klangraums kostete er seine famosen spieltechnischen Fähigkeiten bis zur Neige aus.
— WAZ